Workshop Sektorkopplung

kostenfrei buchbar für ASEW-Mitglieder

Um den Anteil Erneuerbarer Energien im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor langfristig zu steigern und gleichzeitig die Netze stabil zu halten, ist es unverzichtbar diese einzelnen Sektoren stärker miteinander zu koppeln. Hierfür müssen zunächst Flexibilitäten identifiziert werden, beispielweise die Überproduktionen von nachhaltig erzeugtem Strom an einem sonnigen Tag mit viel Wind. Anstatt Strommengen, die weder direkt vor Ort genutzt noch in andere Regionen geleitet werden können nun abzuregeln, können diese in eine andere Energieform wie Gas umgewandelt werden, um die Energie besser langfristig speichern zu können. Alternativ  können hiermit auch Bedarfe in anderen Sektoren wie Wärme oder Mobilität gestillt werden, die derzeit noch zu einem Großteil durch konventionelle Energieträger gedeckt werden.

Für die meisten Energieversorger ist vor allem die Kopplung der Sektoren Strom, Gas, Wärme und Mobilität relevant. Um Stadtwerke dabei zu unterstützen, sich hier Know-how anzueigenen und Geschäftsmodelle zu identifizieren, bietet die ASEW ihren Mitgliedern im Rahmen von WindNODE einen Workshop im Bereich Sektorkopplung an. Hierbei werden vor allem Teilprojekte und deren Ergebnisse aus WindNODE vorgestellt aber auch der Status Quo aus Industrie und Wirtschaft skizziert. Da diese Thematiken aus verschiedenen Blickwinkeln sowie in unterschiedlichen Maßstäben betrachtet werden können, fokussiert sich der Workshop in der Regel auf die Kopplung von zweien der vier genannten Sektoren.  Der Workshop erfreut sich bislang großer Beliebtheit und transportiert innovative Ansätze aus WindNODE zu Energieversorgern in ganz Deutschland.

Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW)
im Verband kommunaler Unternehmen (VKU)

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